Geothermie statt Gas: Koppert Cress läutet neue Phase des fossilfreien Anbaus ein
Kategorie: Nachhaltigkeit
Koppert Cress hat Anfang 2026 erstmals Geothermie von „Aardwarmte Polanen” bezogen.
Koppert Cress hat Anfang 2026 erstmals Geothermie von „Aardwarmte Polanen” bezogen. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer vollständig fossilfreien Energieversorgung für das Gartenbauunternehmen mit Sitz in Monster.
Die thermische Energie wird über das Rohrleitungsnetz „Warmtenetwerk Westland” mit einer Vorlauftemperatur von bis zu 89 Grad Celsius geliefert und kann direkt in die aktuelle Energieversorgung eingespeist werden. Die Wärme wird aus einer geothermischen Quelle in 2,3 Kilometern Tiefe gewonnen. Die Kapazität dieser Quelle entspricht dem durchschnittlichen Wärmeverbrauch von etwa 24.000 Haushalten.
Der Energie- und Klimaspezialist Bart Kouwenhoven ist stolz auf die erste Lieferung: „Wir haben lange darauf hingearbeitet. Ab heute werden unsere Gewächshäuser strukturell weniger Erdgas verbrauchen. Dies zeigt einmal mehr, wie sich Zusammenarbeit und Innovation in der Energiewende gegenseitig verstärken.“
Koppert Cress ist einer von 23 Teilnehmern, die über Aardwarmte Polanen nachhaltige Wärme beziehen. Aardwarmte Polanen ist eine Zusammenarbeit zwischen HVC, WNW und Warmtecoöperatie Polanen. Die Wärmekooperative besteht aus 50 Gewächshausgärtnereien, die in der Region zwischen Monster, 's-Gravenzande und Naaldwijk angesiedelt sind. Das Projekt liefert zuverlässige, lokale Wärme sowohl für den Gewächshausgartenbau als auch für Wohnhäuser und zeigt, wie kollektive Lösungen auf regionaler Ebene dazu beitragen, den Gewächshausgartenbau nachhaltiger zu gestalten.
Mit dieser Entwicklung bekräftigt Koppert Cress sein Ziel, Vorreiter im Bereich des nachhaltigen und zukunftssicheren Gewächshausgartenbaus zu sein. Dies ist nicht das Endziel, aber ein notwendiger Schritt in Richtung eines Anbaus, der nicht auf die Nutzung fossiler Brennstoffe angewiesen ist.
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