Auf dem Weg zu sauberem Wasser
Intelligente Nutzung
Ökologisch
Ein klügerer Umgang mit Wasser
Wasser ist für unseren Anbau und Betrieb unverzichtbar. Gleichzeitig stehen Wasserressourcen unter zunehmendem Druck: Strengere Vorschriften und wachsende öffentliche Nachfrage nach effizienterer und sauberer Nutzung erfordern neue Lösungen. Deshalb arbeiten wir auf einen geschlossenen Wasserkreislauf hin – weniger Leitungswasser, mehr Regenwassernutzung und Reinigung von Brauchwasser, damit es wieder verwendet werden kann.
Vom Verbrauch zur Effizienz
Wir verbrauchen jährlich etwa 57.000m³ Wasser. Da wir Cellulose als Anbaumedium verwenden, ist unser Wasserverbrauch relativ hoch. Cellulose muss regelmäßig gespült werden und erschwert die Wiederaufbereitung, da sie kleine Fasern enthält, die Filter verstopfen können.
Deshalb konzentrieren wir uns auf innovative Lösungen, wie zum Beispiel unser Ziel, vollständig von Leitungswasser auf Regenwasser umzusteigen. Wir befinden uns derzeit in der Planungsphase für den Bau zusätzlicher Regenwasserspeicherbecken. So können wir das gesammelte Regenwasser auch in Trockenzeiten weiterhin verwenden, ohne auf Leitungswasser zurückgreifen zu müssen.
Entwicklung eines regenerativen Wassersystems
Rezirkulation erfordert eine intelligente Filtration. Für unsere Spezialitäten – essbare Blätter und Blüten – zirkulieren wir bereits umfangreich Wasser. Für unsere Kresse bleibt dies eine größere Herausforderung, da Cellulose als Anbaumedium verwendet wird.
Wir untersuchen daher alternative Lösungen. Tests zeigen, dass mechanische Sedimentation und Filtration derzeit die effektivsten Methoden sind, um das Wasser sauber zu halten und wiederverwendbar zu machen. Die ersten Entwürfe für die Installation dieses Filtersystems sind bereits abgeschlossen – ein nächster Schritt hin zu einem vollständig regenerativen Wassersystem.
Das verbleibende Abwasser muss ebenfalls die strengsten Umweltstandards erfüllen. In unserem vorherigen Cress Compass haben wir berichtet, dass wir mit Partnern an einem Kultivierungsfilter arbeiten: einem Bioreaktor, der Nährstoffe ohne den Einsatz von Chemikalien abbaut. Da wir keine Pflanzenschutzmittel verwenden, ist das gereinigte Wasser letztlich mindestens so sauber wie das umliegende Oberflächenwasser. Wir arbeiten derzeit daran, die Prototypinstallation betriebsbereit zu machen.
Unser Ziel: Erst dann in Oberflächenwasser einzuleiten, wenn wir nachweisen können, dass unser gereinigtes Wasser von gleicher oder höherer Qualität ist.
Darüber hinaus liefern wir jährlich rund 19.500 m³ Abwasser an die kollektive Kläranlage De Vlot, wo wir als Vorstandsmitglied zur Optimierung der Wasseraufbereitungsprozesse und zur Förderung der Nachhaltigkeit auf Bereichsebene beitragen.
Überwachung und Transparenz
Die Wasserqualität beginnt mit Einsicht. Deshalb sind wir die Initiatoren des vierjährigen Projekts Transparente Tuinder (Gartenbauer). Gemeinsam mit der Wageningen University & Research, der Hoogheemraadschap van Delfland, dem Start-up Plant-e und zwölf weiteren Erzeugern entwickeln wir ein Echtzeit-Überwachungssystem für die Wasserqualität. Das ermöglicht es uns, Vorfälle sofort zu erkennen und direkte Maßnahmen zu ergreifen.
Sauberer als der Kanal
Unser Ziel ist klar: Bis 2027 wird unser gesamtes Abwasser der EU-Wasserrahmenrichtlinie entsprechen – oder besser – das heißt, es wird sauberer sein als das Oberflächenwasser in unserer Region.
"Mein Traum? Nicht auf Vorschriften zu warten, sondern gemeinsam die Führung zu übernehmen", sagt Bart van Meurs. "Als Division Q können wir die treibende Kraft dahinter sein – aber natürlich in Zusammenarbeit mit Partnern wie der Gemeinde Westland und dem Wasseramt von Delfland."
Nachhaltige Geschichten
Einführung
Kraftvolle Geschichten, die unsere Natur festhalten: Nachhaltigkeit auf jeder Ebene und in jedem Aspekt.
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Ökologisch
Koppert Cress macht mit Erdwärme einen Schritt in Richtung fossilfreier Anbau
Im Jahr 2026 macht Koppert Cress als lokaler Erzeuger für Europa einen weiteren Schritt nach vorne: Unsere Kressen werden künftig mit Erdwärme beheizt, die aus einer Quelle in über 2,3 Kilometern Tiefe stammt. Ein großer, nachhaltiger Schritt, der sich auf unsere Anbaumethoden auswirkt und zu einer zukunftssicheren Produktionsweise beiträgt.
Zum ersten Mal fließt diese nachhaltige Energie durch alle unsere Gewächshäuser. Damit wird bei Koppert Cress der Gashahn zugedreht und wir stellen auf fossilfreien Anbau um. Darauf sind wir stolz. -
Ökologisch
Erwin Westers, wo regenerative Landwirtschaft und Gartenbau zusammenkommen
Während viele Bio-Landwirte noch immer mit traditionellen Methoden arbeiten, wurde Erwin Westers es leid, „gegen Krankheiten, Schädlinge und Unkraut zu kämpfen“. Seit 2006 arbeitet er gemeinsam mit seinem Vater auf der Familienfarm an der Entwicklung eines regenerativen Landwirtschaftssystems.
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Sozial
Zusammenarbeit in einer inklusiven Organisation
Warum ist es uns so wichtig, Vertrauen aufzubauen? Vertrauen zeigt jemandem, dass wir an seine Fähigkeiten, Absichten und seine Hingabe glauben, um zu einem gemeinsamen Ziel beizutragen.